Lärm

Üblich sind Ruhezeiten in der Zeit von 13 bis 15 Uhr sowie von 20 bzw. 22 bis 7 Uhr. In diesen Zeiten sind Aktivitäten, die Lärm verursachen, zu vermeiden. Wer mittags die Bohrmaschine ansetzt, in die Tasten seines Klaviers haut oder nachts lautstark feiert, muss mit Ärger rechnen. Und zwar nicht nur vom Nachbarn, sondern auch vom Vermieter.

Mögliche Konsequenzen für den Verursacher: Er bekommt Besuch von der Polizei, die einschreitet, um die nächtliche Ruhestörung abzuschalten. Oder er sieht sich sogar mit einer Unterlassungsklage durch Nachbarn konfrontiert, sollte er regelmäßig seine Wohnung in eine Disco verwandeln.

Auch der Vermieter muss eine fortgesetzte Unruhe in seinem Haus nicht tatenlos hinnehmen. In Extremfällen hat er das Recht, das Mietverhältnis mit dem Ruhestörer fristlos zu kündigen. Aber soweit muss es nicht kommen. Wer eine Party plant und ahnt, dass sie länger und lauter wird, sollte vorher die Nachbarn informieren. Das gilt auch für Renovierungsarbeiten, die sich, etwa beim Umzug, über Wochen hinziehen und manchmal auch in Ruhezeiten nicht vermeiden lassen. Ein Sonderfall in Sachen Lärm sind Kinder. Leben Kinder im Haus, gilt eine erweiterte Toleranzgrenze für die Nachbarn. Bei für Kinder typischen Lautäußerungen wie Lachen, Weinen oder Schreien sind auch Störungen in der Mittagszeit oder nach 22 Uhr hinzunehmen. Das bedeutet im Prinzip, dass lärmempfindliche Nachbarn weder eine ihnen genehme Ruhe im Haus durchsetzen können, noch vom Vermieter  erwarten dürfen.

Familien mit sehr lebendigen Kindern müssen kaum befürchten, vom Vermieter vor die Tür gesetzt zu werden, wenn der Nachwuchs von morgens bis abends durch die Wohnung tobt. Einen Freifahrtschein haben sie dennoch nicht.

Legen die lieben Kleinen kein sozialadäquates Verhalten an den Tag, produzieren sie mutwillig und fortgesetzt Lärm über das übliche Maß hinaus, oder vernachlässigen die Eltern ihre Aufsichtspflicht und lassen ihre Kinder ungebremst Lärmen und Schreien, kann der Vermieter eingreifen und unter Umständen auch eine Kündigung durchsetzen.

Zur Sicherung von Beweismitteln sollte unbedingt ein Lärmprotokoll angefertigt werden. Folgende Daten sollten unbedingt erfasst werden:

  • Ort und Zeit der Entstehung des Lärms,
  • Art und Weise des Lärms,
  • sofern Zeugen dabei sind sollten diese mit Tag, Name und Anschrift notiert werden.

Denn das größte Problem bei der Lärmbelästigung ist der Beweis derselben.

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