Kaßberg, Fassade Barbarossastraße

Er ist ein besonderer Hügel, ein Hügel der Superlative: bevölkerungsreichster Stadtteil, größtes zusammenhängendes Gründerzeitviertel Deutschlands, manche meinen gar Europas. Und seit über 150 Jahren, mit kurzer Unterbrechung, in der Wohnbeliebtheitsskala ganz vorn: Chemnitz-Kaßberg.

Was dieses Viertel eint, ist seine Individualität. Jedes Gebäude, jeder Grundriss ist anders, geradlinig ist allein die strikte Karreebebauung. Und es ist Leben auf dem Hügel. Kneipen, Restaurants und viele kleine Läden machen den Kaßberg zu einem der beliebtesten Wohnviertel der Stadt. Die erfolgreichen Unternehmer der sächsischen Industriemetropole der Gründerzeit erkannten das Potenzial des Hügels und errichteten neben ihren eigenen Wohnungen und Villen auch Häuser für ihre Arbeiter. Seitdem erfreut sich das Gebiet in exponierter Lage stetiger Beliebtheit.

Die aufwendig restaurierten Fassaden der Majolikahäuser an der Barbarossastraße oder der Kyffhäuserburg an der Hübschmannstraße sowie die riesigen Jugendstil-Wandbilder an der Ulmenstraße und der Gustav-Adolf-Straße lassen den Glanz der Gründerzeit lebendig werden und den Wohlstand der Erbauer erahnen. Über 480 Gebäude gehören zum Flächendenkmal des größten zusammenhängenden Gründerzeitviertels Deutschlands, das sich westlich direkt an die City anschließt.

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